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Wann ist
der Kindergarten geöffnet? Wie
melde ich mein Kind an? Ab
welchem Alter kann ich mein Kind anmelden? Welche
Aufnahmekriterien gelten? Werden
Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet aufgenommen? Was
kostet ein Platz? Gibt es
Halbtagsplätze? Macht
der Kindergarten Ferien? Sind die
Kinder immer draußen? Auch im Winter? Was
bekommen die Kinder zu essen? Der Wald
hat keine Zäune. Laufen die Kinder nicht weg? Drei
Jahre im Wald - lernen die Kinder dort alles, was sie für die Schule brauchen? Der
Naturkindergarten ist eine Elterninitiative. Was bedeutet das? Wo kann
ich mehr über das Konzept erfahren?

Wann ist
der Kindergarten geöffnet?
Die
Kinder werden montags bis freitags von 8:00 bis 15:30 Uhr betreut.<
Wie
melde ich mein Kind an?<
Persönlich
während der Bürozeit. Es wäre schön, wenn Sie zu
Beginn
der Bürozeit kommen, damit ausreichend Zeit bleibt, Informationen über
unseren
Kindergarten zu geben und Fragen zu beantworten. Ihr Kind können Sie
gerne
mitbringen. Anmeldungen per Brief, Fax,
E-Mail
etc. nehmen wir nicht entgegen.
Bürozeiten für die
Anmeldung 2012 jeweils von
15.45 bis
16.30 Uhr
Mo. 02.05.2011
Do. 09.06.2011
Mo. 04.07.2011
Do. 18.08.2011
Mo. 05.09.2011
Do. 06.10.2011
Ab
welchem Alter kann ich mein Kind anmelden?<
Ab dem Jahr 2009
nehmen wir Anmeldung von Kindern immer nur für das jeweils folgende
Kindergartenjahr an - Anmeldungen für Kinder ab einem Jahr nehmen wir
ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an.
Welche
Aufnahmekriterien gelten?<
Da der Naturkindergarten eine Elterninitiative ist, entscheiden ErzieherInnen und Eltern gemeinsam über die Aufnahme neuer Kinder. Dabei steht eine gute Zusammensetzung der Gruppe (Altersstruktur, ausgewogenes Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen) im Mittelpunkt, das Datum der Anmeldung des Kindes spielt keine Rolle.
Werden Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet aufgenommen?<
Ja.<
Was
kostet ein Platz?<
Mindestens
den Vereinsbeitrag von sechs Euro monatlich und das Essensgeld von derzeit 38
Euro. Die Kosten für den Betreuungsplatz richten sich nach der Gebührentabelle
der Stadt Hannover, die das Familieneinkommen und die Kinderzahl
berücksichtigt. Der Höchstsatz liegt derzeit bei 244 Euro. Weitere
Informationen erteilt der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Hannover.
Arbeitsgebiet Elternbeiträge Kindertagesstätten,<
Außerdem
ist ein Einstandsgeld von 105 Euro zu entrichten, das für Anschaffungen
verwendet wird.<
Gibt es
Halbtagsplätze?<
Nein.
Natürlich können die Kinder vor Ende der Betreuungszeit abgeholt werden, die
Eltern müssen aber immer die Kosten für einen Ganztagsplatz tragen.<
Macht
der Kindergarten Ferien?<
Ja. Wir
schließen im Sommer für zwei Wochen, in den Osterferien für eine Woche. Die
Daten legen Team und Eltern gemeinsam fest. Außerdem schließt der Kindergarten
zwischen Weihnachten und Neujahr.
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Sind die
Kinder immer draußen? Auch im Winter?<
Ja.
Vormittags sind die Kinder in der Eilenriede unterwegs (außer bei Sturm oder
Gewitter). Wichtig ist deshalb gute wetterfeste Kleidung (Regenkleidung, warme
Winterkleidung und wetterfeste Schuhe). <
Mittagessen
gibt es in den Räumen des Lister Turms, nachmittags wird meist drinnen gespielt
und gebastelt (Siehe auch Tagesablauf). <
Was
bekommen die Kinder zu essen? <
Vormittags
essen die Kinder ihr mitgebrachtes Frühstück im Wald. Das Mittagessen liefert
das vegetarische Restaurant Hiller in Hannover.<
Der Wald
hat keine Zäune. Laufen die Kinder nicht weg?<
Für den
Aufenthalt im Wald gelten klare Regeln. An Wegkreuzungen müssen die Kinder
warten, bis alle da sind, bevor es weitergeht. Ins Gebüsch darf nur, wer sich
bei den ErzieherInnen abmeldet, weiter als bis zum nächsten Weg darf sich kein
Kind entfernen. Auf die Einhaltung der Regeln wird konsequent geachtet, bei
Verstößen gibt es Sanktionen, z.B. Gebüschverbot.<
Drei
Jahre im Wald - lernen die Kinder dort alles, was sie für die Schule brauchen?<
Ja. Zum
einen bietet der Wald zahlreiche Möglichkeiten, auch die Feinmotorik und die
Konzentration zu schulen, sei es beim Bauen mit Holz am Werkzeugtag oder beim
Beobachten der Natur. Die Kinder erfahren vieles aus erster Hand, was andere
Kindergärten nur aus zweiter Hand bieten können. Und: gebastelt und gesungen
wird auch draußen. Außerdem wird der Nachmittag oft drinnen verbracht und es
gibt genug Zeit zum Malen, Verkleiden, Basteln, Vorlesen... Zusätzlich stehen
oft Ausflüge auf dem Programm, zum Beispiel ins Schwimmbad. <
Der
Naturkindergarten ist eine Elterninitiative. Was bedeutet das?<
Elterninitiative
heißt, dass der Träger des Kindergartens ein Verein ist, dessen Mitglieder die
Eltern der betreuten Kinder sind. Es gibt also keine Kindergartenleitung oder
Verwaltungskräfte. Die entsprechende Arbeiten werden von den Eltern übernommen.
Jede Familie bekommt eine Aufgabe - ein Amt im Verein. So gibt es eine/n
Vorsitzende/n, eine/n stellvertretende/ Vorsitzenden, einen Kassenwart,
jemanden für die Lohnabrechnung, einen Hausmeister, ein Einkaufsamt ... <
Alle
vier Wochen finden Elternabende statt, die abwechselnd pädagogische und
organisatorische Fragen behandeln. Außerdem springen Eltern bei der Betreuung
der Kinder ein, wenn Erzieher krank sind oder Urlaub haben, sofern sich der
Ausfall nicht anderweitig auffangen lässt (z.B. durch Vertretungskräfte der
Kinderladen-Initiative, unserem Dachverband)<
Natürlich
kommt in einer Elterinitiative auf die Eltern mehr Arbeit zu als in einem
Regelkindergarten. Dafür sind aber auch die Einflussmöglichkeiten größer und
der Kontakt zum Erzieherteam enger.<
Wo kann
ich mehr über das Konzept erfahren?<
Unter
dem Stichwort "Konzept" auf dieser Homepage.
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